Antihelden

Epidemie in der Amhara Region?

Der Weg von Ulrike und Klaus

Ulrike Maywacht und Klaus Liedke erfahren in Addis Ababa von NPC: Sarah Wimby, dass es in der Amhara-Region, genauer gesagt in Weldiya zu Malaria ähnlichen Symptomen gekommen ist…

Ulrike wird von der MSF Leitung gebeten die Vorfälle näher zu untersuchen. Ihr wurde auch mitgeteilt, dass bereits ein Hilfskonvoi mit Pharmazeutika aus Dschibuti mittels Organisation der HEA auf den Weg geschickt worden ist.

Klaus erfährt, dass er einen der Organisatoren, Gregory “Greg” Hardee (jetzt USAID) aus gemeinsamer Vergangenheit im Vietnam Krieg kennt, und wittert die Chance auf eine interessante Berichterstattung…

Ulrike weiß auch, dass eine MSF Ärztin, NPC: Marit Boerman, mit der sie sich auf einer Reise angefreundet hat, in der Gegend vermisst wird…

Auf dem mühsamen und staubigen Weg planen Ulrike und Klaus in Kombolcha zu nächtigen. Sie kommen gerade noch rechtzeitig abends in einem herunter gekommenen Motel an, bevor ein riesiger Heuschreckenschwarm den Ort – und wie sich am nächsten Tag zeigt: den ganzen Landstrich Erntetechnisch vernichtet hat.

Doch der Schrecken am nächsten Tag ist größer: Offensichtlich befanden sich im Heuschreckenschwarm auch unbekannte, monströse Vögel, die auch Menschen und Vieh angriffen. Ein Einheimischer hat seinen halben Arm dabei verloren diese Bestien abzuwehren! Durch eine notdürftige Amputation konnte Ulrike am nächsten Morgen sein Leben bewahren. Von anderen Menschenkindern und Ziegen konnten die Einheimischen nur noch die abgenagten Kochen bestatten…

Beim Rundgang durch den Ort suchten Klaus und Ulrike noch die örtlichen Geistlichen auf: Ein christlicher Priester und ein islamischer Iman beteten gemeinsam für die Seelen der Toten und der Lebenden, als die beiden sie in der Moschee antrafen…

Erst waren sie den Fremden – “brachten sie die Missgunst von Gott/Allah mit sich?” – skeptisch gegenüber eingestellt. Doch als andere Dorfbewohner ihre Hilfe bei der Behandlung des schwer verletzten Dorfhelden bezeugten, waren sie offen für ein Gespräch mit Händen und Füssen…

Gleiche historisch-religiösen Quellen zu ähnlich verheerenden Plagen in den monotheistischen Schriften der drei gleichen Buchreligionen konnten identifiziert werden:

siehe z.B.:
http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=4300

http://www.liborius.de/glauben/bibel/plagen-im-alten-testament.html

http://www.al-sakina.de/inhalt/artikel/Propheten/Musa/musa2/musa2.html

Ulrike und Klaus ist dabei schnell klar, dass sich der Text zwar stets auf Ägypten bezieht, doch das die Historische Wahrheit wahrscheinlich damals schon eine eine viel größere Region oberhalb der Nilquellen betroffen haben könnte…

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RosenMcLoch RosenMcLoch

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